Diese Informationen stammen von der Website der Studienvertretung Translation: www.stv-translation.at

Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP)

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Die Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP) besteht aus mehreren Lehrveranstaltungen und zwei Modulprüfungen, die du bestehen musst, um das Studium nach dem ersten Semester fortsetzen zu dürfen.

Inhaltsverzeichnis

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    zuletzt aktualisiert am 4. April 2012

    Die StEOP ist eine Modulgruppe und besteht aus zwei Modulen: dem Modul Transkulturalität und dem Modul Mehrsprachigkeit. Sie gilt als Voraussetzung für alle weiteren Module des Studiums, du musst sie also positiv abschließen, ehe du „so richtig mit dem Studium beginnen“ kannst.

    Die StEOP dient deiner Orientierung bezüglich der Inhalte und Methoden des Studiums, das dich erwartet. Sie soll dir helfen, einen Überblick über das zu erhalten, womit du dich im Studium beschäftigen wirst und dir die Möglichkeit geben, herauszufinden, ob dir das Studium gefällt und ob du die dafür notwendigen Voraussetzungen mitbringst.

    Im Modul Transkulturalität erhältst du kultur- und kommunikations­wissen­schaftliches Grundlagenwissen und einen Überblick über wichtige Formen der transkulturellen Kommunikation. Du lernst, die me­tho­­do­logischen Zusammenhänge zwischen Kultur, Kom­munikation und Translation zu verstehen.

    Im Modul Mehrsprachigkeit lernst du, basierend auf deinen bereits vorhandenen Sprachkenntnissen, grundlegende Strukturen und Regularitäten deiner Arbeitssprachen zu analysieren sowie terminologisch korrekt zu benennen. Du erwirbst außerdem differenziertes lexikalisches Wissen und Grundkenntnisse der Theorie und Praxis der mehrsprachigen Kommunikation, sowie der dafür relevanten linguistischen Grundlagen.

    StEOP-Lehrveranstaltungen

    Modul Transkulturalität

    Das Modul Transkulturalität besteht aus zwei Vorlesungen (VO) und einer interaktiven Vorlesung (VOX):

    • VO Transkulturelle Kommunikation: Theorie und Praxis
    • VO Kultur und Kommunikation 1: B-Sprache
    • VOX Kommunikation und Translation

    Modul Mehrsprachigkeit

    Das Modul Mehrsprachigkeit besteht aus einer sprachübergreifenden und drei sprachspezifischen Vorlesungen (VO):

    • VO Mehrsprachigkeit
    • VO Vertiefende Sprachkompetenz: A-Sprache
    • VO Vertiefende Sprachkompetenz: B-Sprache
    • VO Vertiefende Sprachkompetenz: C-Sprache

    Für die Lehrveranstaltungen der StEOP gilt keine Anwesenheitspflicht, du musst die Lehrveranstaltungen also nicht besuchen, wenn du nicht möchtest bzw. keine Zeit hast. Wir empfehlen dir aber dringend, alle Lehrveranstaltungen auch tatsächlich zu besuchen, da die in den Lehrveranstaltungen besprochenen Inhalte in den Modulprüfungen abgeprüft werden und du die Modulprüfungen ohne entsprechende Vorbereitungen mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nicht bestehen wirst.

    Um die StEOP abzuschließen, musst du nicht zu einer Prüfung für jede Lehrveranstaltung antreten, sondern die zwei Modulprüfungen bestehen.

    Bitte lies auch: Lehrveranstaltungen und Begriffserklärung

    Modulprüfungen der Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP)

    Anmeldung

    Da die beiden StEOP-Modulprüfungen unabhängig voneinander sind, kannst du dir aussuchen, wann du zu welcher Modulprüfung antreten möchtest. Das bedeutet, dass du bei einem Termin auch nur eine Prüfung ablegen kannst, beim nächsten Termin dann die zweite oder Termine gar ganz auslassen darfst.

    Wenn du zu einer oder beiden StEOP-Modulprüfungen antreten möchtest, musst du dich unbedingt dafür anmelden. Ohne gültige Anmeldung kannst du zu keiner Prüfung antreten. Damit deine Anmeldung gültig ist, musst du zum Zeitpunkt der Anmeldung bereits für Transkulturelle Kommunikation inskribiert sein.

    Anmeldefristen

    Die Anmeldefristen werden auf der Website des Zentrums für Translationswissenschaft bekanntgegeben. Bitte beachte, dass die Anmeldefrist meist schon mehrere Wochen vor dem eigentlichen Prüfungstermin endet und du dich deswegen unbedingt rechtzeitig anmelden musst.

    Anmeldeformular

    Das Anmeldeformular für die beiden Modulprüfungen findest du während der jeweiligen Anmeldefrist online auf der Website des Zentrums für Translationswissenschaft sowie in Papierform im Vorraum des Studienservicecenters. Außerhalb der Anmeldefristen ist das Formular nicht verfügbar. Das Formular musst du vollständig ausfüllen und es innerhalb der Anmeldefrist entweder per E-Mail an das Studienservicecenter schicken oder es in den Postkasten des Studienservicecenters einwerfen.

    Auf dem Formular musst du deine persönlichen Daten sowie deine Studienkennzahl und Sprachkombination angeben. Du musst ankreuzen, ob du zu einer oder zu beiden Modulprüfungen antreten möchtest.

    Zum Anmeldeformular

    Bitte beachte, dass das Anmeldeformular für die StEOP-Modulprüfungen nur während der jeweiligen Anmeldefristen verfügbar ist. Für jeden Termin gibt es eine eigene Anmeldefrist, in der du dich anmelden kannst. Du kannst dich daher nicht während der Anmeldefrist des ersten Termins bereits für den zweiten Prüfungstermin des jeweiligen Semesters anmelden.

    Du bekommst keine Bestätigung darüber, ob deine Anmeldung beim Studienservicecenter angekommen ist. Du wirst nur benachrichtigt, wenn etwas mit deiner Anmeldung nicht in Ordnung war.

    Abmelden

    Um dich von einer oder beiden StEOP-Modulprüfungen wieder abzumelden, schicke bitte so früh wie möglich eine E-Mail an das Studienservicecenter.

    Kein Antritt trotz Anmeldung

    Wenn du dich zu einer oder beiden StEOP-Modulprüfungen anmeldest, aber dann nicht antrittst, ohne dich vorher abgemeldet zu haben, hat das keine direkten Konsequenzen für dich. Du wirst nicht negativ benotet und dir wird auch kein Prüfungsantritt abgezogen, wenn du aber schon vor der Prüfung weißt, dass du nicht antreten wirst, melde dich bitte ab, um Papier zu sparen.

    Prüfungstermine, Prüfungsantritte

    Die Modulprüfungen der StEOP werden zweimal pro Semester angeboten: am Ende des Semesters und kurz vor Anfang des darauffolgenden Semesters (für das Wintersemester Mitte und Ende Jänner, für das Sommersemester Anfang und Mitte Juli). Die genauen Prüfungstermine sowie die jeweiligen Anmeldefristen werden vor Beginn bzw. im Laufe eines Semesters auf der Website des Zentrums für Translationswissenschaft sowie über Aushänge am Zentrum für Translationswissenschaft bekanntgegeben. Üblicherweise finden die beiden Prüfungen an zwei Tagen hintereinander statt.

    Prüfungsablauf

    Die Modulprüfungen der StEOP werden am Zentrum für Translationswissenschaft geprüft. Wenn bekannt gegeben wird, dass die StEOP-Modulprüfungen im Auditorium maximum bzw. Audimax stattfindet, ist damit das Audimax am Zentrum für Translationswissenschaft und nicht das Audimax im Hauptgebäude der Universität Wien gemeint. Wenn eine hohe Anzahl an Studierenden für eine Prüfung angemeldet ist, werden die Modulprüfungen sowohl im Audimax als auch im Hörsaal 5 am Zentrum für Translationswissenschaft geprüft. Welchem Hörsaal du zugeteilt bist, kannst du einem Sitzplan entnehmen.

    Sitzplan

    Für jeden Termin der StEOP-Modulprüfungen wird ein eigener Sitzplan erstellt. Dieser hängt am jeweiligen Prüfungstag vor den entsprechenden Hörsälen aus. Bitte informiere dich über deinen Sitzplatz, noch ehe du den Hörsaal betrittst. Auf deinem Sitzplatz liegen alle Prüfungsbögen für dich bereit. Bitte beginne aber erst mit der Prüfung, wenn alle Studierenden auf ihrem Platz sind und die Prüfungsaufsicht die Prüfung offiziell für begonnen erklärt hat.

    Alle Jacken und Taschen müssen vor Beginn der Prüfung im hinteren Bereich des Hörsaal verstaut werden. Nimm am besten keine Wertsachen mit. Getränke und Essen sind erlaubt, allerdings keine aufputschenden Mittel wie Cola, Red Bull, Kaffee oder Traubenzucker.

    Achte darauf, noch vor der Prüfung das WC aufzusuchen – während der Modulprüfungen darfst du den Raum nur in Begleitung einer Aufsicht haltenden Person verlassen.

    Erlaubte Hilfsmittel

    Bei den Modulprüfungen der StEOP sind keinerlei Hilfsmittel erlaubt, auch keine Wörterbücher (weder in Papierform noch elektronische).

    Schummeln

    Während der StEOP-Modulprüfungen halten mehrere Personen Prüfungsaufsicht. Wenn du zu den Modulprüfungen antrittst, sprich bitte wie bei allen anderen Prüfungen nicht mit anderen Studierenden und kommuniziere auch nicht auf andere Arten mit anderen. Auch wenn du nur nett sein und jemandem die Uhrzeit sagen möchtest, kann das zu Missverständnissen führen und deine Prüfung gefährden. Wenn jemand von der Prüfungsaufsicht der Meinung ist, dich beim Schummeln, Abschreiben oder Informationsaustausch mit anderen Studierenden gesehen zu haben, wird dir und den betreffenden Studierenden die Prüfung abgenommen und als „geschummelt“ markiert. Das bedeutet, dass die Prüfung nicht korrigiert und nicht benotet wird, dein Antritt aber trotzdem als Prüfungsantritt zählt.

    Achtung: auch wenn du mit einem Handy gesehen wirst, wird dir die Prüfung weggenommen und als ungültig gewertet! Lass es also am besten am Tag der Prüfung zu Hause.

    Arbeitszeit

    Du hast für jede StEOP-Modulprüfung drei Stunden Arbeitszeit, wobei bei der Modulprüfung Mehrsprachigkeit 15 Minuten zu Beginn und am Ende der drei Stunden für Organisatorisches wegfallen. Alle Prüfungsteile einer einzelnen Modulprüfung bereits auf deinem Sitzplatz, wenn die Prüfungszeit beginnt und du musst die Prüfungsbögen erst abgeben, wenn die gesamte Prüfungszeit verstrichen ist. Du kannst also selbst wählen, mit welchem Teil du zuerst beginnst und kannst eventuell übriggebliebene Zeit frei auf die einzelnen Prüfungsteile aufteilen.

    Wenn du mit der Prüfung fertig bist, musst du sämtliche Prüfungsunterlagen, also alle Frage- und
    Antwortbögen, bei einer der Personen, die Prüfungsaufsicht halten, abgeben. Du darfst keine Prüfungsunterlagen mit nachhause nehmen. Bei der Abgabe der Prüfungsunterlagen wird deine Identität überprüft, vergiss also deinen Studienausweis nicht!

    Korrektur und Einsichtnahme

    Die StEOP-Modulprüfungen werden größtenteils elektronisch ausgewertet, was den Vorteil hat, dass die Prüfungsergebnisse sehr rasch in Univis eingetragen werden. Die Prüfungen werden nicht zurückgegeben, du kannst allerdings zu bestimmten Terminen Einsicht in deine Prüfungen nehmen. Die Termine zur Einsichtnahme werden nach der Korrektur der Prüfungen über die jeweilige E-Learning-Plattform der StEOP-Lehrveranstaltungen von den entsprechenden Lehrenden bekanntgegeben.

    Wiederholungsmöglichkeiten

    Du darfst sowohl die Modulprüfung Transkulturalität als auch die Modulprüfung Mehrsprachigkeit jeweils einmal wiederholen. Du musst dabei nicht unbedingt bereits beim nächsten Termin antreten – wenn du Termine auslässt, gelten diese nicht als Prüfungsantritte.

    Wenn du zweimal zu einer StEOP-Modulprüfungen angetreten bist und diese zweimal negativ beurteilt wurde, wirst du für das Bachelorstudium Transkulturelle Kommunikation mit allen Sprachkombinationen an der Universität Wien gesperrt. Das bedeutet, dass du nach dem Datum, das als Prüfungstermin für deinen zweiten Prüfungsantritt gilt, keine Prüfungen mehr aus dem Studium Transkulturelle Kommunikation ablegen kannst und du dich nicht mehr neu für Transkulturelle Kommunikation inskribieren kannst, auch mit einer anderen Sprachkombination nicht. Solltest du bereits vorher mehrere Studien Transkulturelle Kommunikation studiert haben, werden alle diese Studien gesperrt. Für alle weiteren Prüfungen im Studium stehen dir hingegen vier Antritte zu.

    Seit dem Sommersemester 2012 steht dir unter bestimmten Voraussetzungen auch ein dritter Prüfungsantritt zur Verfügung. Die genauen Informationen findest du auf der Website von Studentpoint.

    Modulprüfung Transkulturalität

    Aufbau

    Die Modulprüfung für das Modul Transkulturalität besteht aus drei verschiedenen Teilen:

    • einem Prüfungsteil zur Vorlesung Transkulturelle Kommunikation: Theorie und Praxis
    • einem Prüfungsteil zur interaktiven Vorlesung Kommunikation und Translation
    • einem Prüfungsteil zur Vorlesung Kultur und Kommunikation 1: B-Sprache

    Alle drei Prüfungsteile sind Multiple-Choice-Tests, die elektronisch ausgewertet werden.

    Für die Vorlesungen Transkulturelle Kommunikation: Theorie und Praxis und die interaktive Vorlesung Kommunikation und Translation wird dabei ein gemeinsamer Prüfungsbogen und ein gemeinsamer Antwortbogen bereitgestellt, für die Vorlesung Kultur und Kommunikation 1: B-Sprache erhältst du einen eigenen Prüfungsbogen und einen eigenen Antwortbogen. Alle Fragen sind auf Deutsch gestellt.

    Punkteverteilung, Korrektur und Benotung

    Die Modulprüfung Transkulturalität umfasst 50 Fragen zu je einem Punkt. Dabei sind der Vorlesung Transkulturelle Kommunikation: Theorie und Praxis 15 Fragen, der interaktiven Vorlesung Kommunikation und Translation 20 Fragen und der Vorlesung Kultur und Kommunikation 1: B-Sprache 15 Fragen zugeordnet.

    Pro Frage sind vier Antwortmöglichkeiten angegeben, wobei entweder nur eine Antwort richtig ist, zwei Antworten richtig sind oder drei Antworten richtig sind. Es ist nicht möglich, dass keine oder alle vier Antwortmöglichkeiten richtig ist/sind. Wenn bei einer Frage mehr als eine Antwort richtig ist, können bei dieser Frage auch Teilpunkte erreicht werden.

    Ein Beispiel: Bei einer Frage sind drei Antworten richtig. Kreuzt du alle richtigen Antworten an, bekommst du für diese Frage einen Punkt. Kreuzt du nur zwei der drei richtigen Antworten an, bekommst du 0,6 Punkte (2/3). Kreuzt du nur eine der drei richtigen Antworten an, bekommst du 0,3 Punkte (1/3). Bei einer Frage sind zwei Antworten richtig. Kreuzt du alle richtigen Antworten an, bekommst du für diese Frage einen Punkt. Kreuzt du nur eine der zwei richtigen Antworten an, bekommst du einen halben Punkt (1/2).

    Wenn allerdings eine falsche Antwort angekreuzt wird, bekommst du für diese Frage keinen Punkt, auch wenn du teilweise richtige Antworten angekreuzt hast.

    Positiver Abschluss der Prüfung

    Für einen positiven Abschluss der Modulprüfung Transkulturalität müssen 50 % der Gesamtpunktezahl erreicht werden, das sind 25 von 50 Punkten. Es gibt keine Mindestpunktezahl bei den einzelnen Prüfungsteilen, die du erreichen musst, um positiv zu sein. Das bedeutet, dass ein Teil der Modulprüfung Transkulturalität mit 0 Punkten abgegeben werden kann, solange du bei den anderen Teilen genügend Punkte für die positive Absolvierung der Prüfung erreichst. Zur Berechnung der Gesamtnote werden die Punkte der drei einzelnen Prüfungsteile addiert und dann in Noten übertragen:

    • 25 bis 34 Punkte sind ein Genügend (4)
    • 35 bis 39 Punkte sind ein Befriedigend (3)
    • 40 bis 45 Punkte sind ein Gut (2)
    • 46 bis 50 Punkte sind ein Sehr gut (1)

    Erreichst du weniger als 25 Punkte, gilt die Modulprüfung Transkulturalität als nicht bestanden.

    Bei einem positiven Abschluss der Modulprüfung Transkulturalität erhältst du für diese 10 ECTS-Punkte.

    Modulprüfung Mehrsprachigkeit

    Aufbau

    Die Modulprüfung für das Modul Mehrsprachigkeit besteht aus vier verschiedenen Teilen:

    • dem Sprachorientierungstests (SPOT) in der A-Sprache
    • dem Sprachorientierungstests (SPOT) in der B-Sprache
    • dem Sprachorientierungstests (SPOT) in der C-Sprache
    • einem Prüfungsteil zur Vorlesung Mehrsprachigkeit

    Bestimmte Prüfungsteile sind Multiple-Choice-Tests, die elektronisch ausgewertet werden. Für jeden der vier Prüfungsteile wird ein eigener Prüfungsbogen bereitgestellt.

    Prüfungsteil Mehrsprachigkeit

    Der Prüfungsteil der Vorlesung Mehrsprachigkeit ist ein Multiple-Choice-Test. Er besteht aus 15 Fragen zu je einem Punkt, das heißt, dass bei diesem Teil höchstens 15 Punkte erreicht werden können. Zu jeder Frage sind vier Antwortmöglichkeiten gegeben, wobei immer nur eine Antwort richtig ist. Pro richtige Antwort erhältst du einen Punkt, kreuzt du eine falsche Antwort an, bekommst du für diese Frage keinen Punkt. Du musst deine Antworten in einen eigenen Antwortbogen übertragen, der später elektronisch ausgewertet wird. Nur die auf diesem Antwortbogen angekreuzten Antworten werden gewertet, was du am Prüfungsbogen selbst ankreuzt, wird nicht beachtet.

    Prüfungsteile Sprachorientierungstests (SPOTs)

    Prüfungsformat

    Der Sprachorientierungstest (SPOT) besteht grundsätzlich aus drei Aufgaben, die jedoch abhängig von der jeweiligen Sprache unterschiedlich stark variieren können:

    Aufgabe 1) Ein längeres Textpuzzle. Das ist ein Text, aus dem fünf Textteile herausgenommen wurden. Du hast sechs Textteile zur Auswahl, aus denen du die fünf richtigen auswählen und an der richtigen Position im Text einfügen musst.

    Aufgabe 2) Zwei C-Tests. Das sind Text, in denen ab dem zweiten Satz bei jedem zweiten Wort die Hälfte der Buchstaben fehlt (bei Wörtern mit ungerader Buchstabenanzahl fehlt die Hälfte der Buchstaben plus einer), die du ergänzen musst.

    Aufgabe 3) Diese ist je nach Sprache ein bisschen unterschiedlich. In manchen Sprachen werden mehrere Sätze angegeben, in denen manche Wörter markiert sind. In einer Tabelle sind für jedes Wort vier grammatikalische Eigenschaften dieses Wortes vorgegeben, aus denen du die richtige auswählen musst. In einigen Sprachen ist ein kurzer Text gegeben, in dem Phrasen, idiomatische Wendungen, Kollokationen oder sonstige Satzteile fehlen. Hier musst du aus vier vorgegebenen Antwortmöglichkeiten die richtige einsetzen.

    In der B- und C-Sprache besteht diese Aufgabe aus zwei unterschiedlichen Texten. In der A-Sprache besteht die Aufgabe 3 aus nur einem Text.

    Der SPOT in Deutsch (sowohl als A- als auch als B-Sprache) ist ein Multiple-Choice-Test. Die Aufgaben 1 und 3 werden dabei elektronisch ausgewertet. Du bekommst sowohl einen Prüfungsbogen mit den verschiedenen Antwortmöglichkeiten als auch einen Antwortbogen, auf dem du die richtigen Antworten ankreuzen musst. Es ist immer nur eine Antwortmöglichkeit richtig. Aufgabe 2 (den C-Test) musst du händisch auf dem Prüfungsbogen ausfüllen, diese Aufgabe wird nicht elektronisch ausgewertet.

    Punkteverteilung, Korrektur und Benotung

    Die SPOTs werden von den SPOT-Koordinator*innen und Personen aus den jeweiligen Sprachlehrgängen korrigiert.

    Beim SPOT in der A-Sprache können maximal 55 Punkte erreicht werden. Dabei können bei Aufgabe 1 und 2 höchstens 20 Punkte, bei Aufgabe 3 höchstens 15 Punkte erreicht werden.

    Beim SPOT in der B- und C-Sprache können maximal 70 Punkte erreicht werden. Dabei können bei Aufgabe 1 und 2 höchstens 20 Punkte, bei Aufgabe 3 höchstens 30 Punkte erreicht werden.

    Sprachvarianten

    Mögliche Sprachvarianten (zum Beispiel „amerikanisches“ Englisch, „britisches“ Englisch, „südamerikanisches“ Spanisch, „europäisches“ Spanisch etc.) werden abwechselnd geprüft, wobei eine Variante auch öfter hintereinander gewählt werden kann.

    Beim SPOT für Bosnisch/Kroatisch/Serbisch können Besonderheiten aller drei Sprachen vorkommen, auf jeden Fall musst du das kyrillische Alphabet beherrschen.

    Sprachniveau

    Der SPOT für die A-Sprache ist speziell ein Test für Menschen mit der entsprechenden Sprache als Mutter-, Vater-, Bildungs- und/oder Erstsprache. Zusätzlich wird grammatikalisches Fachwissen verlangt.

    Der SPOT in Deutsch und Englisch als B- oder C-Sprache ist auf C1-Niveau ausgerichtet. Jemand mit Niveau C1 wird laut Europäischem Referenzrahmen wie folgt beschrieben:

    „Kann ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. Kann sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Kann die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel gebrauchen. Kann sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.“

    Der SPOT in allen Sprachen außer Deutsch und Englisch als B- oder C-Sprachen ist auf B2-Niveau ausgerichtet. Jemand mit Niveau B2 wird laut Europäischem Referenzrahmen wie folgt beschrieben:

    „Kann die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen; versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Kann sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Kann sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.“

    Mehr Informationen zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen findest du auf der dafür eingerichteten Website des Goethe-Instituts.

    Modelltests

    SPOT-Modelltests und bereits verwendete SPOTs werden als E-Learning-Inhalte der Vorlesung Vertiefende Sprachkompetenz der jeweiligen Sprache von den zuständigen Lehrenden zur Verfügung gestellt. Sobald du dich über Univis zu den Vorlesungen Vertiefende Sprachkompetenz angemeldet hast, kannst du via der E-Learning-Plattform Moodle auf die Dateien zugreifen.

    Positiver Abschluss der Prüfung

    Für einen positiven Abschluss der Modulprüfung Mehrsprachigkeit müssen 60 % der Gesamtpunktezahl aller vier Teile erreicht werden, das sind 126 von 210 Punkten. Es gibt keine Mindestpunktezahl bei den einzelnen Prüfungsteilen, die du erreichen musst, um positiv zu sein. Das bedeutet, dass ein Teil der Modulprüfung Mehrsprachigkeit mit 0 Punkten abgegeben werden kann, solange du bei den anderen Teilen genügend Punkte für die positive Absolvierung der Prüfung erreichst. Zur Berechnung der Gesamtnote werden die Punkte der vier einzelnen Prüfungsteile addiert und dann in Noten übertragen.

    Erreichst du weniger als 126 Punkte, gilt die Modulprüfung Mehrsprachigkeit als nicht bestanden.

    Bei einem positiven Abschluss der Modulprüfung Mehrsprachigkeit erhältst du für diese 10 ECTS-Punkte.

    mehr als drei Sprachen

    Studierst du das Studium Transkulturelle Kommunikation mit mehr als drei Sprachen, musst du die Modulprüfung Mehrsprachigkeit für alle deine Studien (Sprachkombinationen) einzeln bestehen. Du kannst dir bereits positiv absolvierte Teile der Prüfung nicht anrechnen lassen – das bedeutet, dass du die Prüfung in einigen deiner Arbeitssprachen mehrmals absolvieren und bestehen musst, bevor du dich auch mit deinen anderen Sprachkombinationen zu weiteren Lehrveranstaltungen anmelden kannst. Du hast für jede Sprachkombination zwei Prüfungsantritte, da du aber immer nur zu drei Sprachen gleichzeitig antreten kannst, wirst du zur Modulprüfung Mehrsprachigkeit in deinen anderen Sprachkombinationen frühestens beim jeweiligen zweiten Prüfungstermin antreten können.

    Die Modulprüfung Transkulturalität musst du nicht mehrmals absolvieren, solange deine A-Sprache und deine B-Sprache in deinen gewählten Sprachkombinationen dieselbe ist. Diese kannst du dir nach erfolgreichem Absolvieren für deine anderen Sprachkombinationen anrechnen lassen. Wenn du mit mehr als vier Sprachen studierst, musst du auch die Modulprüfung Transkulturalität für jedes Studium (jede Sprachkombination) von Neuem belegen.

    Allgemeine Informationen zum Ausfüllen von Multiple-Choice-Prüfungen

    Einige Teile der StEOP-Modulprüfungen sind Multiple-Choice-Tests. Die Antworten dieser Tests werden ausschließlich auf einem extra dafür vorgesehenen Antwortbogen mit einem Kreuz eingetragen. Handschriftliche Anmerkungen auf den Frage- oder Antwortbögen werden nicht berücksichtigt. Es wird nur der Antwortbogen ausgewertet – Antworten, die nur auf dem Fragebogen angekreuzt werden, können nicht berücksichtigt werden.

    Bitte verwende zum Ausfüllen der Antwortbögen ausschließlich einen dunkelblauen oder schwarzen Stift, der nicht zu breit schreibt. Der Stift darf nicht löschbar sein, ein Kugelschreiber eignet sich daher am besten für das Ankreuzen.

    Die Antwortkästchen müssen so genau wie möglich angekreuzt werden. Ein zu kleines Kreuz oder eine nicht deutlich als Kreuz erkennbare Markierung kann nicht elektronisch ausgewertet werden.

    Das Korrigieren einer Antwort auf dem Antwortbogen ist nur ein Mal pro Frage möglich. Am besten ist es also, wenn du zuerst alle Antworten auf den Prüfungsbögen ankreuzt und die richtigen Antworten erst dann in den Antwortbogen überträgst, wenn du dir sicher bist, dass sie richtig sind. Tipp-Ex oder andere Korrektur-Stifte dürfen auf dem Antwortbogen nicht verwendet werden, da das später bei der Auswertung zu Problemen führen wird. Wenn du eine Antwort korrigieren willst, musst du das gesamte Kästchen ausmalen. Das ist allerdings nur einmal pro Frage möglich

    Matrikelnummer MC-Prüfung Ganz oben auf dem Prüfungsbogen findest du ein Feld, in dem du deine persönlichen Daten angeben musst. Schreibe deinen Nachnamen und Vornamen mit Blockbuchstaben in die ensprechenden Felder, sie müssen gut leserlich sein.

    Du musst den Antwortbogen auch unterschreiben. Damit bestätigst du, dass auch wirklich du die Prüfung geschrieben hast und die angekreuzten Antworten deine sind.

    Besonders wichtig ist das korrekte Eintragen der Matrikelnummer, damit die Prüfung der richtigen Person zugeordnet werden kann.

    Rechts auf dem Antwortbogen findest du ein Kästchen, in dem du deine Matrikelnummer zuerst in das dafür vorgsehene Feld händisch eintragen musst. Dies dient der Überprüfung, falls es aus irgendeinem Grund Probleme bei der Auswertung deines Antwortbogens geben sollte.

    Unter diesem Feld findest du eine Tabelle, in der für jede Ziffer deiner Matrikelnummer eine eigene Spalte mit Zahlen von 0 bis 9 vorgesehen ist. Diese musst du entsprechend ankreuzen, hier ein Beispiel zur Veranschaulichung:

    Modul Kultur und Kommunikation - Basis

    Das Modul „Kultur und Kommunikation – Basis“ ist nicht Teil der Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP). Wenn du das Studium in der Regelstudiendauer abschließen möchtest, empfehlen wir dir aber, die Vorlesungen in diesem Modul bereits im ersten Semester – parallel zu den Lehrveranstaltungen der StEOP – zu besuchen. Sobald du die StEOP abgeschlossen, also die beiden Modulprüfungen der StEOP positiv absolviert hast, kannst du zu den Prüfungen der Vorlesungen des Moduls „Kultur und Kommunikation – Basis“ antreten.

    Zu den Vorlesungen dieses Moduls kannst du dich erst anmelden, wenn du die StEOP positiv abgeschlossen hast. Du kannst die Vorlesungen allerdings auch besuchen, ohne für sie angemeldet zu sein. Damit du für die Prüfungen lernen kannst, wirst du am Anfang des Semesters die Möglichkeit bekommen, dich über das Vorlesungsverzeichnis zu der E-Learning-Plattform der einzelnen Vorlesungen anzumelden, wo die Lehrenden wichtige Unterlagen und Literatur hochladen.

    Wenn du also im Idealfall die beiden Modulprüfungen der StEOP beim jeweils ersten Termin bestehst und dann am Anfang deines zweiten Semesters zu den 2. Prüfungsterminen aller Vorlesungen des Moduls „Kultur und Kommunikation – Basis“ antrittst, hast du im ersten Semester bereits 31 ECTS-Punkte absolviert, was gut ein Sechstel der 180 ECTS-Punkte des Studiums ist, das ja auf eine Regelstudiendauer von sechs Semestern angesetzt ist. Dir bleiben dann noch fünf Sechstel des Studiums, die du im Idealfall auf die folgenden fünf Semester aufteilen kannst.

    Sieh es also so: Du solltest im ersten Semester die Lehrveranstaltungen der Module „Transkulturalität“, „Mehrsprachigkeit“ und „Kultur und Kommunikation – Basis“ besuchen. Die Modulprüfungen für die Module „Transkulturalität“ und „Mehrsprachigkeit“ musst du auf jeden Fall absolvieren, die Prüfungen der Vorlesungen des Moduls „Kultur und Kommunikation – Basis“ musst du nicht unbedingt absolvieren, kannst du aber, sobald du die beiden Modulprüfungen bestanden hast.

    Bitte schau dir auch den empfohlenen Studienverlauf für das Bachelorstudium Transkulturelle Kommunikation an.

    Fachliteratur

    Im Rahmen der VOX Kommunikation und Translation wird folgende Fachliteratur zur Einführung empfohlen. Die hier angeführten Werke gelten gleichzeitig als Grundlagenwerke für das gesamte Studium:

    • Interkulturelle Kommunikation. Missverständnisse – Verständigung von Edith Broszinsky-Schwabe
    • Interkulturelle Kommunikation von Hans Jürgen Heringer
    • Erfolgsorientierte Kommunikatoin von Matthias Hartig
    • Translatorische Methodik von Mira Kadrić, Klaus Kaindl und Michèle Kaiser-Cooke
    • Wissenschaft, Kommunikation, Translation von Michèle Kaiser-Cooke
    • Warum ich sehe was du siehst“ aus Das Entenprinzip - Translation aus neuen Perspektiven herausgegeben von Michèle Kaiser-Cooke
    • Konzepte der Interkulturellen Kommunikation – Theorieansätze und Praxisbezüge in interdisziplinärer Perspektive herausgegeben von Hans-Jürgen Lüsebrink
    • Interkulturelle Kommunikation: Interaktion, Fremdwahrnehmung, Kulturtransfer von Hans-Jürgen Lüsebrink
    • Konzepte kultureller Differenz herausgegeben von Alois Moosmüller
    • Entwicklungslinien der Translationswissenschaft: von den Asymmetrien der Sprachen zu den Asymmetrine der Macht von Erich Prunč
    • Miteinander reden: Störungen und Klärungen – Psychologie der zwischenmenschlichen Kommunikation von Friedemann Schultz von Thun
    • Menschliche Kommunkation – Formen, Störungen, Paradoxien von Paul Watzlawick
    • Die Kulturkompetenz des Translators von Heidrun Witte

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